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Reformation im Land Salzburg
Predigtstuhl am Dürrnberg bei Hallein – Versammlungsort der Geheimprotestanten

Der Protestantismus fasste bereits in den Anfängen der Reformation in Salzburg Fuß. Zu seiner raschen Verbreitung trugen vor allem die lutherischen Schriften sowie das Auftreten des Paul Speratus bei, der seit 1520 ein Jahr hindurch in der Franziskanerkirche unter starkem Zulauf Predigten im Sinne der Reformation hielt. Dieser Entwicklung trat Erzbischof Kardinal Matthäus Lang entgegen, der nach seinem Amtsantritt Paul Speratus des Landes verwies und die Einwohner des geistlichen Fürstentums durch scharfe Maßnahmen zur Bekehrung zum Katholizismus zwang. Unter den nachfolgenden Erzbischöfen kam es zur ersten Auswanderung einer Reihe von Familien, die um ihres Glaubens willen das Land verließen. Zu ihnen gehörten auch Verwandte der Salome Alt, der späteren Geliebten des Erzbischofs Wolf Dietrich von Raithenau.