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Neubeginn im 19. Jahrhundert

Nach dem zwangsweisen Ende evangelischen Lebens in Salzburg, das im Jahr 1809 endgültig als Kronland in die österreichisch-ungarische Monarchie eingegliedert wurde, kam es infolge des von Kaiser Franz Josef I. im Jahr 1861 erlassenen Protestantenpatentes, das den Evangelischen Gleichberechtigung gewährte, im Jahr 1863 zur Gründung der ersten selbstständigen evangelischen Gemeinde in diesem Land. Sie bestand vorwiegend aus protestantischen Einwanderern aus Württemberg und Bayern, die sich hier als Kaufleute niedergelassen hatten. In den Jahren 1863-67 wurde die erste evangelische Kirche in Stadt und Land Salzburg erbaut, die heute den Namen „Christuskirche" trägt. An der Errichtung dieses Baues hatten auch dänische Kriegsgefangenen mitgewirkt. Der Kirche wurde bald auch eine evangelische Schule hinzugefügt, die sich großen Ansehens erfreute und bis zum Jahr 1938 bestand. Als erster Pfarrer der Gemeinde wirkte durch vier Jahrzehnte der aus Coburg stammende Heinrich Aumüller.

Schon in der Amtszeit Aumüllers erfolgten die ersten Neugründungen von Pfarrgemeinden durch die Muttergemeinde Salzburg. Durch Trennung von der Gemeinde Salzburg (Christuskirche) wurden gegründet: Innsbruck (1876), Braunau (1900), Hallein (1925), Salzburg Nördlicher Flachgau (1981), Salzburg West (1994) und Salzburg Süd (1997).