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Nachkriegszeit

Der Anbruch einer neuen Zeit nach dem Ende des 2.Weltkrieges brachte für die evangelische Gemeinde Salzburg einschneidende Veränderungen mit sich. Durch den Zustrom evangelischer Flüchtlinge, die zum großen Teil aus Siebenbürgen, aber auch aus Deutschland und anderswoher stammten, erfuhr sie eine maßgebliche Erweiterung ihrer Mitgliederzahl und wurde mit etwa 14.000 Gemeindegliedern zur größten evangelischen Gemeinde Österreichs. Die von dem amerikanischen Oberst Lutz gespendeten und von Albert Birkle geschaffenen Glasfenster im Altarraum gaben auch dem Inneren der Kirche ein neues Gesicht.

Entscheidende Auswirkungen für die Salzburger evangelische Gemeinde hatte vor allem auch das Einsetzen der ökumenischen Bewegung, die zu einem friedlichen Verhältnis zur katholischen Kirche führte. Mit Freude begrüßt wurde besonders die Erklärung des Salzburger Erzbischofs Andreas Rohracher, der in einer Ansprache die Bitte um Vergebung für das den Evangelischen in vergangener Zeit angetane Unrecht ausgesprochen hatte. Dieses Ereignis fand im Zusammenhang mit der Neugründung der Superintendenz Salzburg/Tirol statt, die im Jahr 1966 entstanden war und ihren Sitz bis 2005 in Salzburg hatte. Erzbischof Rohracher war auch der erste katholische Bischof, der anlässlich der Einführung des ersten Superintendenten Emil Sturm einem Gottesdienst in der Christuskirche beiwohnte. Der neue Superintendent war ebenfalls maßgeblich an der Entwicklung der Ökumene in Salzburg beteiligt.